Autor: Tim

  • Bildet Banden und verbindet Kämpfe! Ein Statement zum globalen Klimastreik.

    Bildet Banden und verbindet Kämpfe! Ein Statement zum globalen Klimastreik.

    Von Tim Leidig (Vorsitzender Junge Piraten) und Anne Herpertz (Vorsitzende Piratenpartei)

    Am 15.09 ist der nächste globale Klimastreik von Fridays for Future. Seit nun über 5 Jahren gibt es Fridays for Future, im Zuge der immer größer werdenden Klimabewegung formte sich diese „Schülerbewegung“ auch in Deutschland. FFF übernahm Teile der deutschen Jugend und Gesellschaft wie im Sturm. Am 20.09.2019 gingen ganze 1,4 Millionen Menschen Deutschlandweit auf die Straße, um für einen besseren Klimaschutz zu demonstrieren. Das Thema war aus der Politik nicht mehr wegzudenken und beherrschte auch die Medien. Abertausende Jugendlichen engagierten und politisierten sich durch FFF. Die sonst so zerstreute Klimabewegung konnte sich für einen Freitag zusammentun und gemeinsam demonstrieren.

    Jetzt im September 2023 sieht das ganze schon ganz anders aus, immer kleinere Demonstrationen, weniger aktive in den Ortsgruppen, und auch in Politik und Medien ist das Thema FFF und Klimaschutz in den Hintergrund gerückt. Doch woran kann das liegen?

    Bei einigen hat sich der Eindruck entwickelt: Die Klimaproteste verändern nicht viel! Das liegt jedoch nicht an den zahlreichen Aktivisti, kreativen Protestformen oder unzähligen Demonstrationen, sondern an der Politik. Nichtmal die größten Proteste konnten etwas an der Meinung der Regierung ändern. Aktuell sieht es eher danach aus, dass wir, bevor wir effektiven Klimaschutz erreichen, eher noch Faschisten in Landesregierungen einziehen. Es sieht alles danach aus das Union und oder AFD in der nächsten Regierungen vertreten seien können. Sollte das passieren, können wir uns die Sache mit dem Klimaschutz gleich abschmieren. Aber auch mit der aktuellen Regierung sieht es nicht danach aus als wäre der gemeinsame Wille da, irgendwas zu ändern. Die Ampel in Gesamtheit zeigt keinen wirklichen Aufbruch, und zwar, Klimaschutz wirklich ernst zu nehmen.

    Deshalb ist es nach wie vor umso wichtiger sich aktiv dafür einzusetzen, aber wie? Wie einsetzen, wenn über eine Millionen Menschen auf den Straßen und noch viel mehr mit Hoffnung auf eine bessere Zukunft ignoriert werden?

    Eine Antwort darauf findet sich in den Protesten zur IAA, wo sich ein breites Bündnis von Gruppen und Personen der Autolobby entgegenstellten. Mit Blockaden und Protesten wird hier an genau der richtigen Stelle angesetzt und es werden die bekämpft, die am meisten zum Klimawandel beitragen. Wenn jede/r sein/ihr eigenes Ding macht, werden wir nie unsere Ziele erreichen, wir müssen anfangen unsere Kämpfe zu verbinden und gemeinsam an den Zielen zu arbeiten.

    Ein Problem unserer Zeit findet sich in der sogenannten „Hyperpolitik“ – durch Klimaproteste (und die Notwendigkeit des Eintretens gegen den Klimawandel) sind sehr viele Menschen politisiert worden. Allerdings bleibt, im Vergleich zum 20. Jahrhundert, eine massenhafte Organisation in Initiativen, Vereinen und Parteien aus. Viele Menschen sind politisiert, aber nur wenige sind organisiert. Daher:

    Bildet Banden und verbindet Kämpfe!

    Wir müssen mit Protesten wieder mehr Leute mit ins Boot nehmen, vielfältiger und klar antifaschistisch auftreten. FFF ist da nach wie vor ein guter Anfang. Eine Basis ist da, um wieder aktiver zu werden, junge Leute weiter zu politisieren, um sie auf diesen Weg auch zu organisieren – um andere Formen des Protests möglich zu machen. Wir müssen alles in unserer Macht Stehende tun, um das Ruder noch rumzureißen. Gegen Konzerne, eine noch immer zögerliche Politik und Einzelpersonen, die hauptverantwortlich für das Voranschreiten des menschengemachten Klimawandels sind. Demonstrationen, Blockaden und andere kreative Formen des Protests müssen häufiger, störender und konsequenter werden. Wir dürfen nicht länger zusehen, wie uns unsere Lebensgrundlage entrissen wird!

    Zum ersten Mal organisiere ich (Tim) dieses Mal einen globalen Klimaprotest für Fridays for Future. Uns war sofort klar, dass es nicht nur beim Thema Klimaschutz bleiben darf. Im Zuge der menschenfeindlichen Asylpolitik Deutschlands und der EU ist unser Motto für diesen Klimastreik „Klimaschutz statt Grenzschutz“. Über das Thema Klimawandel, hin zu Fluchtursachen und Asylpolitik laden wir eben nicht nur Klimaschutz-Organisationen ein, sondern auch z.B. die Seebrücke und das Bündnis für Bleiberecht .

    Wir müssen uns zusammenschließen, um effektiver auf Probleme aufmerksam zu machen und sie am Ende eben auch zu lösen!

    Am Ende sollte sich jede/r selbst überlegen, welche Formen des Protest für sie/ihn machbar sind. Es gibt vielfältige Formen – nicht nur des Protestes, sondern auch des Organisierens und institutionalisierten Mitmachens. Wir müssen uns aber auch überlegen, das jetzt die Zeit zu handeln ist und Proteste für sich allein (leider) wenig bewegen. Wenn wir jetzt nicht Handeln, wird es keiner tun! Bildet Banden und verbindet Kämpfe!

  • Keine 2 Klassengesellschaft bei der Deutschen Bahn!

    Keine 2 Klassengesellschaft bei der Deutschen Bahn!

    Jeder kennt es, man sitzt in einem viel zu vollen Zug, der komplett überfüllt ist… komplett? Nein, einige Abteile sind komplett befreit von Menschen, die erste Klasse Abteile, aber warum eigentlich?

    Warum es die 1.Klasse bei der Deutschen Bahn gibt, ist nicht so genau bekannt, jeder mit etwas Fantasie kann es sich aber denken. Geld, Geld und noch mehr Geld, für etwas bequemere Sitze, „besseren Service“ oder eine Klimaanlage bei 40 Grad im Schatten zahlen die Leute doch gern mehr für ihre Zugfahrt. Ein mal nicht mit dem „Pöbel“ unterwegs sein, der Traum eines jeden Julis.

    Ein Magazin beschreibt es ziemlich gut „Die 1. Klasse in der Bahn – eingeführt, damit Leute nochmal extra Geld zahlen können für besseren Service und mehr Komfort“

    Gerade aktuell in der Zeit des Deutschlandtickets ist es mehr als lächerlich, dass sich hunderte Leute bei Hitze in einen Zug quetschen, müssen während ein Besserverdiener ein ganzes Abteil für sich allein hat! Aber auch ohne das Deutschlandticket sollte das zwei Klassensystem der Deutschen Bahn endlich überwunden werden.

    In einer Zeit, in der die gesellschaftliche wie wirtschaftliche Spaltung der Menschen immer mehr auseinander geht, sollten wir dies nicht auch noch so ins Gesicht gedrückt bekommen wie bei der DB. Ein veraltetes System, das dir in den meisten Zügen nicht mehr bringt als ein Sitzplatz. Und das ist auch anders möglich.

    Wenn selbst bei so einer „Lappalie“ wie dem Zug fahren die Division der Menschen so gefördert wird, darf man sich nicht wunder, wenn es irgendwann heißt: Klasse gegen Klasse!

    Was Fordern wir?

    Es sollte eigentlich klar sein: Aber das Ende der 2-Klassen-Gesellschaft in Zügen der Deutschen Bahn! Hebt die Türen aus den Angeln und entfernt diese Einsen und Zweien aus euren Zügen, es gibt nämlich keine Menschen erster oder zweiter Klasse, es gibt nur Menschen!

    Dass wir den Fahrschein freien ÖPNV fordern sollte eigentlich kein Geheimnis sein, dass jemand für einen besseren Platz dann mehr als nichts bezahlt macht, natürlich keinen Sinn. Aber auch im aktuellen System, wo jeder leider noch zahlen muss und die, die es nicht können, kriminalisiert und weggesperrt werden, muss diese elendige Teilung fallen!

    „Wenn ich jedes Mal einen Euro bekommen hätte, wenn ich in einem überfüllten Zug mit leerer erster Klasse gesessen bin, hätte ich wahrscheinlich genug Geld für eine Bahncard 100. Es geht einfach nicht, dass der „Pöbel“ zusammengepfercht seine 4 Stunden Regio überleben muss, während die „Elite“ allein im Abteil mit Klimaanlage sitzt. Ich fordere also jeden dazu auf, mich eingeschlossen. Wenn ihr das nächste Mal in einem überfüllten Zug sitzt und die erste Klasse mal wieder leer ist, setzt euch rein und fordert eure Mitfahrer auf das, selbe zu tun. Ein System funktioniert nämlich nur, wen die Menschen in diesem System es zulassen!“

    Tim Leidig, Bundesvorsitzender der Jungen Piraten

  • Zusammen stark gegen Rechts!

    Zusammen stark gegen Rechts!

    Sonneberg und jetzt auch Raguhn-Jeßnitz, ein AFD Landrat und ein AFD Bürgermeister. Die Bundespolitik versagt und das egal auf welche der anderen 5 Parteien man schaut. Wen die großen es nicht können, müssen es wohl die kleinen regeln, aber wie können „Die kleinen Parteien“ eine echte Alternative bilden?

    Wir wissen selber, dass es als kleine Partei schwer ist an die „Massen“ ran zukommen, aber genau das muss jetzt passieren, damit wir den extremen Rechtsrutsch aufhalten können. Egal ob Piraten, die Partei, ÖDP, Tierschutzpartei, Volt oder auch die LD, wir müssen auf die Menschen zugehen und ihnen zuhören. Wir müssen zeigen, dass stumpfer Populismus eben keine Lösung ist, sondern einfach nur plumpes Gelaber. Anstatt den Leuten nur zu sagen, was sie hören wollen, müssen wir ihnen Lösungen aufzeigen, die tatsächlich erreichbar sind.

    Direkte Aktionen sind der Schlüssel zum Erfolg, direkter Kontakt mit den Menschen, auf die Straße gehen, Lösungen zeigen und für das einstehen, was richtig ist. Infostände, Demonstrationen, kreative Aktionen oder Zusammenarbeit mit nicht parteipolitischen Gruppen. Dem Verstand wird hier keine Grenzen gesetzt, das wichtige ist nur das gehandelt wird!

    Als kleine Parteien haben wir aktuell das „Glück“ das wir nicht in irgendwelchen Koalitionen feststecken und noch Interessen von anderen beschützen müssen, looking at you Grüne und SPD… Das Einzige, was uns in unserer politischen Arbeit aufhält, sind wir selber.

    Das hier soll ein Aufruf sein, ein Aufruf an alle demokratischen Kräfte, den Leuten zu zeigen, dass Populismus nicht die Lösung ist, sondern das Problem, dass Dinge durch Nachdenken gelöst werden und nicht durch Hass und Hetze. Wir leben in einer Gesellschaft, einer Gesellschaft, in der sich jede Person wohlfühlen soll! Lasst uns diese demokratische Gesellschaft verteidigen, gegen alle, die mit spalterischen Methoden versuchen gegen Personen aus eben dieser zu hetzten.

    „In einer Zeit, in der die AFD bei 20 % ist und die CDU immer weiter nach rechts rückt, ist es umso wichtiger aktiv zu werden, herauszugehen und zu zeigen, dass diese Menschen eben nicht im Recht sind. Werdet politisch aktiv, schließt euch Organisationen, Parteien oder Jugendorganisationen an, um eurer Meinung eine Stimme zu geben! Es reicht schon lang nicht mehr aus nur zu Wahlen zu gehen und mal #fckafd zu twittern, wir müssen uns organisieren, um unsere Ziele zu erreichen, um Lösungen zu bieten und zu überzeugen. Die Zukunft ist nicht rechts, wir sind die Zukunft!“ Tim Leidig, Bundesvorsitzender der Jungen Piraten

  • Warum ist die AFD Aktuell so stark?

    Warum ist die AFD Aktuell so stark?

    In den letzten Umfragen steht die AFD aktuell bei 19 %, das ist nicht nur erschreckend, sondern einfach gefährlich. Aber warum werden die Rechtsradikalen aktuell so beliebt?

    CDU, FDP, SPD, GRÜNE und Linke. All diese Parteien sind schuld am Erstarken der extremen Rechten.

    Fangen wir aber mal bei der CDU an, Friedrich Merz kündigte an, die AFD zu halbieren, sollte er Parteichef der CDU werden. Nun steht die AFD bei knapp 20 %, eine Verdoppelung in der Amtszeit Merz. Dieser schiebt die Verdopplung auf die Ampel, das ist aber nur die halbe Wahrheit. Merz und Konsorten versuchen mit immer rechter werdender Politik die zur AFD abgewanderten Wähler zurückzuholen. Warum aber CDU wählen, wen es auch das rechtere Orginal gibt? Die Taktik der rechtskonservativen CDU trägt also keine Früchte, sondern lässt die echten Rechten nur noch mehr erstarken. Was dabei auch nicht hilft, ist, dass hohe Unioner wie Kretschmer und Söder die Politik der AFD 1 zu 1 kopieren und mit reinem Populismus versuchen, die nach noch weiter rechts abgewanderten Wähler zurückzuholen.

    Thema Ampel, auch unsere Regierung hilft der AFD mehr als ihnen wohl lieb ist. Eine Koalition, in der quasi jeder seine Ideale verrät und genau das tut, was die Wähler*innen nicht wollen, wird nicht unbedingt beliebter. Die Grünen verlieren Wähler, weil sie das mit dem Klimaschutz und der Sozialpolitik doch nicht so ernst nehmen, die SPD hat so viel Respekt für Wähler*innen zugeben wie Olaf Scholz Erinnerungen an seine Zeit in Hamburg hat und die FDP lebt eh nur von Erstwählern, die langsam merken, dass sie sich diese Partei einfach nicht leisten können. Keine der drei Parteien bekommt es hin, ihre Wählergruppen zufrieden zu halten, einige wandern ab, einige verlorene Seelen auch zur AFD.

    Helle oder Dunkle Seite der Macht, das ist aktuell die Frage in der Linken, seit Jahren kämpft dort der Wagenknecht Flügel gegen den Rest der Partei. Offene Grabenkämpfe, wie man sie sonst nur bei gewissen Parteien auf Twitter sieht. Die Linke ist eine gespaltene Partei, in der egal auf welcher Seite du stehst, nur die Hälfte der Mandatsträger auf deiner ist. Es braucht aktuell eine starke Linke Oppositionspartei, die Lösungen für die Probleme der Menschen bieten kann, die Linke ist es aktuell nicht und kleine Parteien bekommen einfach zu wenig Aufmerksamkeit, um eben diese zu sein.

    Natürlich sind nicht nur Parteien verantwortlich, sondern unter anderem auch Medien, Medien wie Bild, Welt, Compact usw. Die einzige Aufgabe dieser Medien ist es, ihre politische Ideologie auf ihre Leser*innen zu projizieren. Durchgehender Hass und Falschmeldungen gegen die Grünen und die politische Linke, wogegen FDP/CDU/AFD und „Besorgte Bürger“ überraschend gut wegkommen. Objektiver Journalismus wird an vielen Ecken und Enden vergeblich gesucht. Wir leben in einer Zeit, in der viele nicht differenzieren können zwischen absichtlicher Irreführung und seriösem Medium, vor allem im Netz stehen Fehlinformationen und Manipulation an der Tagesordnung!

    „Wir befinden uns aktuell in einer immer rechter werdenden Gesellschaft, in einer Gesellschaft, in der die ehemaligen „Parteien der Mitte“ immer weiter nach rechts rücken und die politische Linke mehr mit sich selber beschäftigt ist als damit, die Rechten zu entmachten, um eine echte Alternative zu sein! Wir brauchen wieder eine starke Linke Partei in Deutschland, eine Partei, die sich den Problemen der Menschen annimmt, die ihnen zuhört und Probleme löst. Die Piraten Partei kann eine solche Partei sein, wir haben aber leider noch einen langen Weg vor uns um dieses Ziel zu erreichen. Es braucht personelle sowie politische Änderungen, für eine starke Linke Partei und für eine starke Piratenpartei!“

    Tim Leidig, Bundesvorsitzender der Jungen Piraten

    Das ist nicht als tiefe politische Analyse gemeint, es soll lediglich zeigen, dass es nicht einen Schuldigen für das Erstarken der politisch rechten gibt, sondern viele Faktoren aktuell zusammenspielen.

  • Stellungnahme zum Antifa-Ost-Verfahren

    Stellungnahme zum Antifa-Ost-Verfahren

    Wer gegen Nazis kämpft kann sich auf den Staat nicht verlassen!“

    -Esther Bejarano

    Am Heutigen Tag den 31.05 wurde Lina E. Und weitere Antifaschist*innen zu mehreren Jahren Haft verurteilt. Neben Indizien waren auch die Aussagen von 2 verurteilten Rechtsterroristen ausschlaggebend für die Verurteilung.

    Zu den Vorwürfen gegen die Antifaschist*innen schreibt die Tagesschau:

    „Lina E. und drei Männern wird vorgeworfen eine linksextreme, kriminelle Vereinigung gegründet zu haben. Die soll zwischen 2018 und 2020 mehrere Angriffe auf Rechtsextreme und Neonazis in Sachsen und Thüringen verübt haben.“

    -Tagesschau

    „Das heutige Urteil ist ein Schlag ins Gesicht für jeden, der sich Nazis entgegenstellt, für jede Antifaschist*in die für eine bessere Gesellschaft kämpft! Das heutige Urteil und die Aussagen aus Staat und Politik sind ein lächerlicher Beweis dafür dass der Staat auf dem rechten Auge blind ist!

    Dass es sich bei den 4 Angeklagten nicht um eine kriminelle Vereinigung handelt, müsste eigentlich jedem klar sein! Konsequenter Antifaschismus wird in Deutschland kriminalisiert wie nichts anderes, während tausende gewaltbereite Rechtsradikale ungestört knüppel und Morden können, werden linke kriminalisiert und eingesperrt, wenn sie sich nur auf eine Straße setzten. Wir leben in einer Zeit, in der Staat und die Politisch rechte Hand in Hand gegen Antifaschist*innen vorgehen.

    Zusammenfassend kann man sagen das Straftaten und Gewalt nur dann ok sind, wenn sie von Polizei oder der Politisch rechten ausgehen. Volle Solidarität mit allen Antifaschist*innen und #FreeLina!“

    Tim Leidig, Vorsitzender der Jungen Piraten

    „Es ist absolut inakzeptabel und beängstigend, dass der Rechtsextremismus immer noch eine Bedrohung darstellt. Die Tatsache, dass Menschen aufgrund von Hass und Intoleranz leiden und dass rechtsextreme Ideologien wieder an Einfluss gewinnen, ist zutiefst beunruhigend. Wir dürfen nicht zulassen, dass sich die Schrecken der Vergangenheit wiederholen. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass wir uns gemeinsam gegen Rechtsextremismus erheben, um eine sichere und gerechte Gesellschaft für alle Menschen zu schaffen. Wir müssen den Mut haben, aktiv zu werden, die Stimme gegen Hass zu erheben und uns für Toleranz und Gleichberechtigung einzusetzen. Es ist an der Zeit, dass wir uns solidarisch zusammenschließen und gegen jegliche Form von Extremismus kämpfen, vor allem gegen Rechtsextremismus. Nur so können wir eine Zukunft gestalten, in der wir frei von Angst und Diskriminierung leben können. Wir dürfen nicht zulassen, dass der Rechtsextremismus weiterhin Menschenleben zerstört und unsere Demokratie bedroht. Jetzt ist die Zeit, um gemeinsam einzustehen und eine Welt zu schaffen, in der jeder Mensch respektiert und geschützt wird.“

    Nils Krüger, Zweiter Vorsitzender der Jungen Piraten

  • Stellungnahme zur Letzten Generation

    Stellungnahme zur Letzten Generation

    Der Angriff auf die Letzte Generation ist ein Angriff auf uns alle!

    Am Mittwoch dem 24.05 hat die bayrische Polizei Wohnungen durchsucht und friedliche Aktivisten festgenommen, warum? Weil sie friedlich demonstriert haben und Zivilen ungehorsam geleistet haben, um unsere Regierung davon zu überzeugen aktuelle Klimavorgaben einzuhalten.

    Die bayrische Polizei hat die Letzte Generation ohne gerichtlichen Beschluss als kriminelle Vereinigung bezeichnet und damit der kompletten Klimabewegung sinnbildlich ins Gesicht getreten.

    Razzien gegen friedliche Demonstrationen durchzuführen, während hunderte Rechtsradikale per Haftbefehl gesucht werden ist ein Armuts Bekenntnis des Freistaats Bayern und der aktuellen Regierung dort!

    „Die Letzte Generation hat einen Nerv im Regierungsapparat getroffen, der anscheinend weh tut, wir müssen als Klimabewegung und als Gesellschaft weiter in diesen Nerv treffen, um unsere Regierung endlich dazu zu bewegen, geltende Klimaregelungen einzuhalten. Wir dürfen nicht einfach mit offenen Augen in den Abgrund fahren, jeder von uns muss Widerstand leisten für unsere Zukunft!“ So Tim Leidig, Vorsitzender der Jungen Piraten

    Alban Becker, Beisitzer im Vorstand der Jungen Piraten:

    Ich glaube, wir sollten mal über Verhältnissmässigkeiten reden.

    Zuallererst; ich finde die Aktionen der Letzten Generation mutig und bestaune deren Engagement. – Ich weiß nicht, ob ich mir Sekundenkleber über die Hand laufen lassen würde, um mich dann gewalttätig von Mitmenschen von der Straße reißen zu lassen. – Ich bewundere das.
    Aber darum geht es hier nicht: Es kann nicht sein, dass Menschen, die auf der Straße für uns alle kämpfen, von dem Rest der Gesellschaft so zur Sau gemacht werden uns oben drein von der Justiz so behandelt werden. Es ist eine Sache, wenn Menschen aus Übersturzhandlung den kühlen Kopf verlieren, aber an die Polizei habe ich eine andere Erwartungshaltung – die machen das Beruflich.
    Es geht hier nicht um eine Handvoll Klimaaktivisti, die die Straßen blockieren und damit vielleicht ein paar einzelnen Bürgern aufstoßen. Es geht hier um die nächste große Klimakatastrophe, die schon vor der Haustür steht und lautstark klopft. Es geht hier um weitaus mehr als das “Mimimi” von den Bürgern. Wenn wir nicht gestern anfangen, die Tür zu verbarrikadieren und das 1.5 Grad-Ziel einzuhalten, werden wir sehr bald ganz andere Probleme haben, als im Stau zu stehen. – Ich meine das absolut ernst.
    Sich auf die Straße kleben, um für Aufmerksamkeit für solch ein relevantes Thema zu sorgen, sei vielleicht in mancher Menschen Sicht nicht die effektivste oder humanste Methode. Aber Demonstrationen müssen stören! Sonst sind es keine Demonstrationen. Die Letzte Generation nennt sich nicht ohne Grund die letzte Generation.

    Nils Krüger, zweiter Vorsitzender der Jungen Piraten:

    Die gnadenlose Kriminalisierung von Klimaschützern, die sogar zu Hausdurchsuchungen führt, ist ein alarmierender Angriff auf unsere Grundrechte und ein deutliches Zeichen für die Verzweiflung der Machthaber. Als Klimaschützer stehe ich fassungslos vor der Tatsache, dass unsere Leidenschaft für den Planeten und unsere Forderungen nach dringenden Maßnahmen mit Repression und Einschüchterung beantwortet werden.

    Es ist offensichtlich, dass diejenigen, die von den gegenwärtigen umweltschädlichen Praktiken profitieren, sich mit aller Macht gegen jeden Widerstand wehren. Doch die Realität des Klimawandels und seine katastrophalen Auswirkungen lassen sich nicht leugnen oder durch repressive Maßnahmen beiseiteschieben. Unsere Welt steht am Abgrund, und wir können es uns nicht erlauben, unsere Stimmen und unsere Entschlossenheit zum Schweigen zu bringen.

    Die Kriminalisierung von Klimaschützern und die Durchsuchung ihrer Häuser sind drastische Eingriffe, die nicht nur unsere Grundrechte verletzen, sondern auch ein Klima der Angst und Einschüchterung schaffen. Die Botschaft, die von solchen Aktionen ausgeht, ist klar: Wer sich für den Planeten einsetzt, wird als Bedrohung angesehen und mit allen Mitteln bekämpft.

    Doch wir lassen uns nicht einschüchtern! Im Gegenteil, diese Maßnahmen stärken unsere Entschlossenheit, für eine nachhaltige Zukunft zu kämpfen. Die Dringlichkeit des Klimawandels erfordert mutige, radikale und zivil ungehorsame Maßnahmen und wir sind bereit, dafür zu kämpfen.

    Die Welt, in der wir leben, steht an einem Wendepunkt. Wir können nicht länger zulassen, dass Regierungen und Institutionen die Zukunft unseres Planeten ignorieren oder sogar aktiv behindern. Wir werden weiterhin unsere Stimmen erheben, uns zusammenschließen und für den Wandel kämpfen, den unsere Welt so dringend braucht.

    Die Kriminalisierung von Klimaschützern mag ein Versuch sein, uns einzuschüchtern, aber sie wird uns nicht stoppen. Wir sind eine Generation, die um die Zukunft kämpft, und wir werden nicht ruhen, bis unsere Forderungen nach echtem Klimaschutz, ökologischer und sozialer Gerechtigkeit gehört und umgesetzt werden. Der Planet steht auf dem Spiel, und wir sind entschlossen, ihn zu retten, koste es, was es wolle. Klassenkampf bis zur weltweiten Gerechtigkeit. Gewalt bedeutet schwäche. Mensch ist Mensch.

  • Erdogans Niederlage wär ein Sieg für die Türkei!

    Morgen am 14. Mai wird in der Türkei gewählt. Erdogan gegen Kilicdaroglu, Autokratie gegen Demokratie, Gewalt gegen Gewaltenteilung. Die Wahl in der Türkei hat nicht nur Folgen auf die Türkei selber, sondern auch auf viele andere.

    Wir als Junge Piraten stellen uns klar gegen einen Kandidaten der Demokratie, Meinungsfreiheit und geltendes Recht außer Kraft setzt. Gegen jemanden der Politische Gegner verfolgt, unschuldige Zivilisten bombardiert und ausländische Hilfen veruntreut!

    Es braucht einen klare Kurswechsel in der Türkei, damit sich nicht nur Nationalisten wohl fühlen sondern jeder Mensch, damit Kurd*innen in Frieden und Freiheit leben können und dass demokratische Wahlen wieder akzeptiert werden!

    Diese Wahl entscheidet die Zukunft vieler Menschen, in der Türkei sowie überall in der Welt. Geflohene könnten ohne Angst vor dem Regime zu ihren Familien zurückkehren, Kurd*innen müssten keine Angst mehr haben, von einem faschistischen Staat verfolgt zu werden!

    Wir als Junge Piraten hoffen auf eine Wahl für die Demokratie und die Freiheit, eine Wahl gegen Erdogan!

    „Eine Niederlage Erdogans wäre ein starkes Zeichen in Zeiten eines politischen Rechtsrutschs nicht nur in Europa, sondern überall auf der Welt. Wir müssen als Gesamtgesellschaft dafür sorgen, dass Rechte entmachtet werden und es bestenfalls gar nicht erst an die Macht schaffen“ so Tim Leidig, Vorsitzender der Jungen Piraten

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