Schlagwort: Karl Lauterbach

  • #WirWerdenLaut: Junge Piraten unterstützen Forderungen des öffentlichen Briefes

    #WirWerdenLaut: Junge Piraten unterstützen Forderungen des öffentlichen Briefes

    +++ Deutschlandweit sammeln sich Schüler:innen unter #WirWerdenLaut

    +++ Schüler:innen fordern bessere Maßnahmen an Schulen

    +++ Junge Piraten unterstützen die Schüler:innen unter #WirWerdenLaut

    Heute am 02.02.2022 wandten sich Schüler:innen deutschlandweit mit einem offenen Brief an Bildungsministerin Stark-Watzinger, Gesundheitsminister Lauterbach, Kultusminister:innen-Vorsitzende Prien, sowie die Regierungspräsidien der Länder. 

    Darin fordern diese unter anderem die konkrete Umsetzung der S3-Leitlinien, sowie die Einführung einer Bildungspflicht anstelle einer Präsenzpflicht [1]. 

    Hierzu erklärt Sven Bechen, zweiter Vorsitzender der Jungen Piraten und einer der unterstützenden Organisatoren:

    „Es ist wichtig, dass Schüler:innen sich jetzt füreinander einsetzen. Unter dem Brennglas der Pandemie sind die Probleme an den Schulen noch deutlicher als erkennbar geworden als bisher. Diese Probleme müssen nun angegangen und gelöst werden. Es liegt nun an den Verantwortlichen, auf die Forderungen der Schüler:innen einzugehen.“

    Unter dem Hashtag #WirWerdenLaut und #NichtMitUns berichten Schüler:innen über ihren schwierigen Schulalltag, psychische und körperliche Belastung, die Angst vor der Ansteckung und Long Covid, die Abschlussjahrgänge sorgen sich um ihre Zukunft. 

    Bechen ergänzt:

    „Es ist gut, dass wir mittlerweile mehr über die physischen und psychischen Belange der Schüler:innen sprechen. Ziel ist es, für diese jungen Menschen während der Pandemie einen sicheren Raum zum Lernen zu schaffen. Dabei finde ich das Aussetzen der Präsenzpflicht und die Einführung einer Bildungspflicht vonnöten. Damit könnten die Schüler:innen selbst entscheiden in welcher Form sie am Unterricht teilnehmen und in welcher Form sie sich am sichersten fühlen. Nur so kann auf die Belange der jungen Menschen, die Präsenzunterricht brauchen sowie auf die Schüler:innen, die sich im Distanzunterricht besser und sicherer fühlen, eingegangen werden.“

    Die Jungen Piraten Deutschland unterstützen die Forderungen der Schüler:innen und kritisieren das alternativlose Festhalten am Präsenzunterricht, die fehlenden Luftfilter, die fehlende Kommunikation mit Betroffenen sowie die seit langem überfällige Digitalisierung.

    Quellen:

    [1] Offener Brief: https://cryptpad.piratenpartei.de/file/#/2/file/Mj+zFTUKTsoihyyzeJkoPbQF/

  • Lockerungen an Schulen: Junge Piraten kritisieren Pläne der Bundesregierung

    Lockerungen an Schulen: Junge Piraten kritisieren Pläne der Bundesregierung

    +++ Gesundheitsminister Lauterbach äußert sich zu Lockerungen +++ Beibehaltung der Präsenzpflicht durchseucht Schüler:innen +++ Junge Piraten gegen Pläne der Bundesregierung +++

    Auf der Bundespressekonferenz am 28. Januar 2022 gab Gesundheitsminister Karl Lauterbach den Plan der Bundesregierung bezüglich der Strategie im Umgang mit Schulen bekannt. Dieser beinhaltet unter anderem die bewusste Inkaufnahme der Infektion von Schüler:innen zum Schutz der älteren Bevölkerungsgruppen.

    Hierzu erklärt Sven Bechen, zweiter Vorsitzender der Jungen Piraten und Listenkandidat der PIRATEN NRW zur Landtagswahl:

    „Die Strategie von Gesundheitsminister Lauterbach und der Bundesregierung halte ich für fatal. Ich stimme zu, dass ältere Menschen geschützt werden müssen. Allerdings darf und kann dies nicht weiter auf Kosten der Schüler:innen geschehen. Junge Menschen haben dasselbe Recht auf physische und psychische Unversehrtheit wie ältere Menschen. Derzeit wird dieses Recht unserer Schutzbefohlenen, meiner Meinung nach, missachtet.“

    Yannick Schürdt, Vorsitzender der Jungen Piraten, ergänzt:

    „Wir Jungen Piraten lehnen den Plan der Bundesregierung ab, junge Menschen durch die Weiterführung von Präsenzunterricht an Schulen bewusst einem Infektionsrisiko auszusetzen. Die mutwillige Infektion mit SARS-CoV-2 birgt die Gefahr, dass Kinder sterben oder lange Zeiten nach der Infektion an LongCovid Symptomen leiden müssen. Daher fordern wir die sofortige bundesweite Aufhebung der Präsenzpflicht. Zudem unterstützen wir ausdrücklich Schüler: innen, die sich in Gruppen wie #KinderdurchseuchungStoppen organisieren. Unser Aufruf richtet sich an alle, denen das Wohl der nächsten Generation am Herzen liegt: Schließt euch uns an!“

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