Kategorie: Bildung

  • Warum ist die AFD Aktuell so stark?

    Warum ist die AFD Aktuell so stark?

    In den letzten Umfragen steht die AFD aktuell bei 19 %, das ist nicht nur erschreckend, sondern einfach gefährlich. Aber warum werden die Rechtsradikalen aktuell so beliebt?

    CDU, FDP, SPD, GRÜNE und Linke. All diese Parteien sind schuld am Erstarken der extremen Rechten.

    Fangen wir aber mal bei der CDU an, Friedrich Merz kündigte an, die AFD zu halbieren, sollte er Parteichef der CDU werden. Nun steht die AFD bei knapp 20 %, eine Verdoppelung in der Amtszeit Merz. Dieser schiebt die Verdopplung auf die Ampel, das ist aber nur die halbe Wahrheit. Merz und Konsorten versuchen mit immer rechter werdender Politik die zur AFD abgewanderten Wähler zurückzuholen. Warum aber CDU wählen, wen es auch das rechtere Orginal gibt? Die Taktik der rechtskonservativen CDU trägt also keine Früchte, sondern lässt die echten Rechten nur noch mehr erstarken. Was dabei auch nicht hilft, ist, dass hohe Unioner wie Kretschmer und Söder die Politik der AFD 1 zu 1 kopieren und mit reinem Populismus versuchen, die nach noch weiter rechts abgewanderten Wähler zurückzuholen.

    Thema Ampel, auch unsere Regierung hilft der AFD mehr als ihnen wohl lieb ist. Eine Koalition, in der quasi jeder seine Ideale verrät und genau das tut, was die Wähler*innen nicht wollen, wird nicht unbedingt beliebter. Die Grünen verlieren Wähler, weil sie das mit dem Klimaschutz und der Sozialpolitik doch nicht so ernst nehmen, die SPD hat so viel Respekt für Wähler*innen zugeben wie Olaf Scholz Erinnerungen an seine Zeit in Hamburg hat und die FDP lebt eh nur von Erstwählern, die langsam merken, dass sie sich diese Partei einfach nicht leisten können. Keine der drei Parteien bekommt es hin, ihre Wählergruppen zufrieden zu halten, einige wandern ab, einige verlorene Seelen auch zur AFD.

    Helle oder Dunkle Seite der Macht, das ist aktuell die Frage in der Linken, seit Jahren kämpft dort der Wagenknecht Flügel gegen den Rest der Partei. Offene Grabenkämpfe, wie man sie sonst nur bei gewissen Parteien auf Twitter sieht. Die Linke ist eine gespaltene Partei, in der egal auf welcher Seite du stehst, nur die Hälfte der Mandatsträger auf deiner ist. Es braucht aktuell eine starke Linke Oppositionspartei, die Lösungen für die Probleme der Menschen bieten kann, die Linke ist es aktuell nicht und kleine Parteien bekommen einfach zu wenig Aufmerksamkeit, um eben diese zu sein.

    Natürlich sind nicht nur Parteien verantwortlich, sondern unter anderem auch Medien, Medien wie Bild, Welt, Compact usw. Die einzige Aufgabe dieser Medien ist es, ihre politische Ideologie auf ihre Leser*innen zu projizieren. Durchgehender Hass und Falschmeldungen gegen die Grünen und die politische Linke, wogegen FDP/CDU/AFD und „Besorgte Bürger“ überraschend gut wegkommen. Objektiver Journalismus wird an vielen Ecken und Enden vergeblich gesucht. Wir leben in einer Zeit, in der viele nicht differenzieren können zwischen absichtlicher Irreführung und seriösem Medium, vor allem im Netz stehen Fehlinformationen und Manipulation an der Tagesordnung!

    „Wir befinden uns aktuell in einer immer rechter werdenden Gesellschaft, in einer Gesellschaft, in der die ehemaligen „Parteien der Mitte“ immer weiter nach rechts rücken und die politische Linke mehr mit sich selber beschäftigt ist als damit, die Rechten zu entmachten, um eine echte Alternative zu sein! Wir brauchen wieder eine starke Linke Partei in Deutschland, eine Partei, die sich den Problemen der Menschen annimmt, die ihnen zuhört und Probleme löst. Die Piraten Partei kann eine solche Partei sein, wir haben aber leider noch einen langen Weg vor uns um dieses Ziel zu erreichen. Es braucht personelle sowie politische Änderungen, für eine starke Linke Partei und für eine starke Piratenpartei!“

    Tim Leidig, Bundesvorsitzender der Jungen Piraten

    Das ist nicht als tiefe politische Analyse gemeint, es soll lediglich zeigen, dass es nicht einen Schuldigen für das Erstarken der politisch rechten gibt, sondern viele Faktoren aktuell zusammenspielen.

  • #WirWerdenLaut: Junge Piraten unterstützen Forderungen des öffentlichen Briefes

    #WirWerdenLaut: Junge Piraten unterstützen Forderungen des öffentlichen Briefes

    +++ Deutschlandweit sammeln sich Schüler:innen unter #WirWerdenLaut

    +++ Schüler:innen fordern bessere Maßnahmen an Schulen

    +++ Junge Piraten unterstützen die Schüler:innen unter #WirWerdenLaut

    Heute am 02.02.2022 wandten sich Schüler:innen deutschlandweit mit einem offenen Brief an Bildungsministerin Stark-Watzinger, Gesundheitsminister Lauterbach, Kultusminister:innen-Vorsitzende Prien, sowie die Regierungspräsidien der Länder. 

    Darin fordern diese unter anderem die konkrete Umsetzung der S3-Leitlinien, sowie die Einführung einer Bildungspflicht anstelle einer Präsenzpflicht [1]. 

    Hierzu erklärt Sven Bechen, zweiter Vorsitzender der Jungen Piraten und einer der unterstützenden Organisatoren:

    „Es ist wichtig, dass Schüler:innen sich jetzt füreinander einsetzen. Unter dem Brennglas der Pandemie sind die Probleme an den Schulen noch deutlicher als erkennbar geworden als bisher. Diese Probleme müssen nun angegangen und gelöst werden. Es liegt nun an den Verantwortlichen, auf die Forderungen der Schüler:innen einzugehen.“

    Unter dem Hashtag #WirWerdenLaut und #NichtMitUns berichten Schüler:innen über ihren schwierigen Schulalltag, psychische und körperliche Belastung, die Angst vor der Ansteckung und Long Covid, die Abschlussjahrgänge sorgen sich um ihre Zukunft. 

    Bechen ergänzt:

    „Es ist gut, dass wir mittlerweile mehr über die physischen und psychischen Belange der Schüler:innen sprechen. Ziel ist es, für diese jungen Menschen während der Pandemie einen sicheren Raum zum Lernen zu schaffen. Dabei finde ich das Aussetzen der Präsenzpflicht und die Einführung einer Bildungspflicht vonnöten. Damit könnten die Schüler:innen selbst entscheiden in welcher Form sie am Unterricht teilnehmen und in welcher Form sie sich am sichersten fühlen. Nur so kann auf die Belange der jungen Menschen, die Präsenzunterricht brauchen sowie auf die Schüler:innen, die sich im Distanzunterricht besser und sicherer fühlen, eingegangen werden.“

    Die Jungen Piraten Deutschland unterstützen die Forderungen der Schüler:innen und kritisieren das alternativlose Festhalten am Präsenzunterricht, die fehlenden Luftfilter, die fehlende Kommunikation mit Betroffenen sowie die seit langem überfällige Digitalisierung.

    Quellen:

    [1] Offener Brief: https://cryptpad.piratenpartei.de/file/#/2/file/Mj+zFTUKTsoihyyzeJkoPbQF/

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